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Erde ist nicht einfach nur Erde

15. August 2026 16 Min. Lesezeit Markus Stohr
Erde ist nicht einfach nur Erde

Wer eine Pflanze wirklich verstehen will, schaut zuerst unter die Erde.

Im Wurzelraum treffen Wurzeln, Wasser, Sauerstoff, Mineralien, organische Substanz, Pilze und Milliarden Mikroorganismen aufeinander. Ein großer Teil dessen, was oberirdisch passiert, wird hier unten entschieden.

Bei organischer Düngung wird das besonders wichtig: Du düngst nicht nur eine Pflanze, du arbeitest mit einem biologischen System, das Nährstoffe umsetzt, transportiert und pflanzenverfügbar macht.

Willkommen beim ersten Grundwissen-Artikel der BloomCraft Academy.

Was ist eigentlich ein Substrat?

Das Substrat ist der Lebens- und Wurzelraum deiner Pflanze. Es hält sie nicht nur fest. Ein gutes Substrat kann gleichzeitig mehrere Dinge:

  • Wasser speichern
  • überschüssiges Wasser ableiten
  • Sauerstoff an die Wurzeln lassen
  • Nährstoffe speichern bzw. bereitstellen
  • einen geeigneten pH-Bereich ermöglichen
  • Mikroorganismen Lebensraum bieten

Deshalb macht die Wahl des Substrats einen so großen Unterschied.

Erde – der Klassiker mit biologischem Potenzial

Hochwertige Kulturerden bestehen meistens nicht einfach aus „Erde vom Acker". Je nach Produkt finden sich darin beispielsweise Torf oder Torfersatzstoffe, Kompost, Holz- oder Pflanzenfasern, Rindenhumus, Kokosfasern, Perlite, Tonminerale, Kalk sowie organische oder mineralische Startdünger.

Eine gute Erde kann zwei Dinge besonders gut: Sie puffert kleine Schwankungen bei Wasser, Nährstoffen oder pH-Wert häufig besser ab als ein weitgehend inertes System. Und sie lebt, zumindest dann, wenn du ihr die Möglichkeit dazu gibst.

Bakterien, Pilze und andere Bodenorganismen bilden gemeinsam mit den Pflanzenwurzeln die Rhizosphäre, einen biologisch extrem aktiven Bereich unmittelbar um die Wurzel. Hier findet ein permanenter Austausch statt: Die Pflanze gibt über ihre Wurzeln Zucker, Aminosäuren und andere organische Verbindungen ab. Mikroorganismen nutzen diese Stoffe und beeinflussen im Gegenzug Nährstoffkreisläufe und die chemische Umgebung der Wurzel.

Schema: Die Rhizosphäre als Tauschgeschäft zwischen Wurzel und Mikroorganismen Bodenoberfläche Rhizosphäre nur wenige Millimeter um die Wurzel DIE WURZEL GIBT AB Zucker, Aminosäuren, organische Stoffe MIKROORGANISMEN GEBEN ZURÜCK pflanzenverfügbare Nährstoffe Punktdichte = mikrobielle Aktivität: hoch an der Wurzel, gering im übrigen Boden
Die Rhizosphäre: Die Pflanze füttert ihre Mikroorganismen – und die machen im Gegenzug Nährstoffe verfügbar. Schema, nicht maßstäblich.

Coco – organisch düngen geht auch hier

Coco bzw. Kokossubstrat ist für viele Grower interessant. Es hat eine lockere Struktur, kann viel Wasser aufnehmen und belüftet den Wurzelbereich gleichzeitig gut.

Trotzdem unterscheidet sich Coco deutlich von einer biologisch aktiven Erde. Frisches oder stark verarbeitetes Coco hat zunächst wesentlich weniger aktive Bodenbiologie und kaum eigene Nährstoffreserven. Das heißt aber nicht, dass du darauf nur mineralisch düngen kannst – auch organische Dünger funktionieren in Coco. Wichtig ist nur, zu verstehen, dass organische Nährstoffquellen teilweise erst durch biologische und chemische Prozesse in pflanzenverfügbare Formen überführt werden müssen.

Wer organisch auf Coco arbeitet, sollte deshalb auf folgende Punkte achten:

  • aktive Mikroflora
  • ausreichende Sauerstoffversorgung
  • geeignete Bewässerungsintervalle
  • passende Ca-/Mg-Versorgung
  • pH-Wert
  • keine unnötige Sterilisierung des Wurzelraumes

Ein organisch geführtes Coco-System wird dadurch zu einer Art Hybrid: Die physikalischen Eigenschaften von Coco treffen auf die Biologie organischer Pflanzenernährung. Auch unsere organischen BloomCraft-Dünger lassen sich grundsätzlich in Coco-Systeme integrieren – die Kulturführung unterscheidet sich dabei von klassischer Erde und sollte entsprechend angepasst werden.

Weitere Substrate

Neben Erde und Coco gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten:

  • Perlite – sehr luftig und nahezu nährstofffrei. Wird häufig zur Verbesserung der Drainage und Sauerstoffversorgung beigemischt.
  • Vermiculite – kann Wasser und Nährstoffe speichern und wird deshalb häufig Bestandteil von Substratmischungen.
  • Blähton – vor allem aus hydroponischen Systemen bekannt. Strukturstabil und sehr sauerstoffreich, aber praktisch ohne eigene Nährstoffversorgung.
  • Steinwolle – ein weitgehend inertes Kultursubstrat. Die Ernährung der Pflanze muss sehr präzise über die Nährlösung gesteuert werden.

Je weniger eigene biologische und chemische Pufferkapazität ein Substrat mitbringt, desto stärker musst du selbst kontrollieren.

Vergleich: Wasser, Luft, Nährstoffpuffer und Bodenleben von sechs Substraten (grobe Einordnung) WasserLuft / O₂ NährstoffpufferBodenleben Erde Coco Vermiculite Steinwolle Perlite Blähton Je weniger eigener Puffer, desto genauer musst du selbst steuern. = stark ausgeprägt · grobe Einordnung zur Orientierung, keine Messwerte
Substrate im Überblick: Was das Substrat nicht selbst mitbringt, muss der Grower über Nährlösung und Kulturführung ausgleichen.

Organischer Dünger braucht Biologie

Jetzt wird es spannend. Viele organische Dünger enthalten Stickstoff, Phosphor und andere Elemente zunächst teilweise in organisch gebundener Form. Einen Teil davon kann die Pflanze nicht unmittelbar aufnehmen.

Mikroorganismen und ihre Enzyme zerlegen organische Verbindungen und treiben Mineralisierungsprozesse an. Dabei entstehen zunehmend pflanzenverfügbare Nährstoffformen. Du kannst dir die Mikroorganismen also vereinfacht als eine riesige biologische Recycling- und Umwandlungsanlage vorstellen.

Welche Bakterien sind besonders interessant?

Es gibt nicht „das eine Düngerbakterium". Ein funktionierendes Mikrobiom besteht aus sehr vielen Arten und Stämmen.

Bacillus: Arten und Stämme aus dieser Gruppe gehören zu den bekanntesten pflanzenassoziierten Mikroorganismen, besonders Bacillus subtilis und verwandte Arten. Bestimmte Stämme können die Rhizosphäre besiedeln, mit anderen Mikroorganismen um Raum und Ressourcen konkurrieren, bioaktive Stoffe bilden, die Verfügbarkeit bestimmter Nährstoffe beeinflussen und pflanzliche Abwehr- und Signalprozesse stimulieren. Ein großer Vorteil vieler Bacillus-Arten ist ihre Fähigkeit, widerstandsfähige Endosporen zu bilden – das macht sie für mikrobielle Pflanzenprodukte besonders interessant.

Pseudomonas: Auch verschiedene pflanzenassoziierte Pseudomonas-Stämme können im Wurzelraum eine wichtige Rolle spielen. Untersucht werden unter anderem Phosphormobilisierung, Eisenaufnahme über Siderophore, Konkurrenz mit anderen Mikroorganismen und Interaktionen mit Pflanzenwurzeln. Wichtig: Der Gattungsname allein sagt noch nichts darüber aus, ob ein Mikroorganismus nützlich ist – dieselbe Gattung enthält auch bekannte Pflanzenpathogene. Entscheidend ist immer der konkrete Stamm.

Stickstoff- und Nährstoffkreisläufe: Darüber hinaus gibt es zahlreiche Mikroorganismen, die an Stickstoff-, Phosphor-, Schwefel- und Kohlenstoffkreisläufen beteiligt sind, zum Beispiel bestimmte Vertreter von Azotobacter, Paenibacillus, Streptomyces und verschiedenen phosphatlösenden Bakterien. Ein biologisch aktiver Wurzelraum funktioniert deshalb am besten als Gemeinschaft, nicht als Monokultur eines einzigen Mikroorganismus.

Mykorrhiza – Pilz trifft Wurzel

Mykorrhiza bedeutet vereinfacht: Pilz und Pflanzenwurzel arbeiten zusammen. Die Pflanze versorgt den Pilz mit einem Teil ihrer durch Photosynthese erzeugten Kohlenstoffverbindungen. Der Pilz bildet im Gegenzug ein weit verzweigtes Hyphennetzwerk, wodurch sich die funktionelle Reichweite des Wurzelsystems deutlich erweitern kann.

Besonders bekannt ist die Rolle der Mykorrhiza bei der Aufnahme relativ wenig mobiler Nährstoffe wie Phosphor. Auch Wasser und verschiedene Mineralstoffe lassen sich über die Symbiose erschließen.

Aber nicht jede Mykorrhiza passt zu jeder Pflanze – und das wird beim Verkauf von Mykorrhiza-Produkten häufig viel zu wenig erklärt.

Arbuskuläre Mykorrhiza – für viele Kulturpflanzen

Die wichtigste Gruppe für sehr viele krautige Kultur-, Gemüse- und Nutzpflanzen ist die arbuskuläre Mykorrhiza (AM). Bekannte Arten sind beispielsweise Rhizophagus irregularis und Funneliformis mosseae. Die Pilze dringen dabei in die Zellen der Wurzelrinde ein – die pflanzliche Zellmembran bleibt jedoch intakt – und bilden dort charakteristische verzweigte Strukturen, die sogenannten Arbuskeln. Dort findet ein großer Teil des Nährstoffaustausches zwischen Pflanze und Pilz statt.

Viele wichtige Kulturpflanzen können AM-Symbiosen eingehen. Wie stark die Reaktion tatsächlich ausfällt, hängt von Pflanzenart, Sorte, Substrat, Düngung und Umweltbedingungen ab.

Heidelbeeren brauchen etwas anderes

Heidelbeeren, Cranberries, Rhododendren und viele andere Vertreter der Ericaceae sind typischerweise mit ericoider Mykorrhiza (ErM) verbunden. Diese Pflanzen wachsen natürlicherweise häufig in sauren, organisch geprägten und nährstoffarmen Böden. Ericoide Mykorrhizapilze haben besondere Fähigkeiten, Nährstoffe aus genau solchen Umgebungen zu erschließen.

Für Heidelbeeren einfach irgendein universelles AM-Mykorrhiza-Pulver zu verwenden, ist deshalb nicht automatisch die beste Lösung. Pflanze und Mykorrhizatyp müssen zusammenpassen.

Bäume wiederum spielen nach anderen Regeln

Viele Wald- und Baumarten – Kiefern, Fichten, Buchen, Eichen – bilden überwiegend Ektomykorrhiza. Hier dringt der Pilz nicht auf dieselbe Weise in die Wurzelzellen ein wie bei arbuskulärer Mykorrhiza, sondern bildet charakteristische Strukturen um und zwischen den Zellen der Feinwurzeln. Orchideen wiederum haben ihre eigene Form: die Orchideenmykorrhiza.

Die wichtigste Lektion daraus: Kauf Mykorrhiza nicht nach dem größten Artenmix auf dem Etikett. Kauf sie passend zur Pflanze.

Achtung: Manche Pflanzen wollen praktisch keine klassische Mykorrhiza: Vertreter der Brassicaceae, zum Beispiel Kohlgewächse, bilden im Allgemeinen keine typische arbuskuläre Mykorrhiza. Mehr Mykorrhiza ist also nicht automatisch besser. Die Biologie muss passen.

Schema: Arbuskuläre, ericoide und Ektomykorrhiza im Vergleich – wo der Pilz jeweils sitzt Wo sitzt der Pilz? Drei Typen, drei Orte Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) Gemüse, Kräuter, sehr viele Kulturpflanzen Wächst in die Rindenzellen hinein und verzweigt sich dort zum Arbuskel – die Zellmembran bleibt intakt. Hier läuft der Nährstofftausch. Ericoide Mykorrhiza (ErM) Heidelbeere, Cranberry, Rhododendron Bildet Knäuel in den Zellen feiner Haarwurzeln – spezialisiert auf saure, organisch geprägte, nährstoffarme Böden. Ektomykorrhiza (EkM) Kiefer, Fichte, Buche, Eiche Bleibt außen: Hyphenmantel um die Feinwurzel, Netz zwischen den Zellen – dringt nicht in sie ein. Erschließt den Boden weiträumig. Wurzelzellen Pilz (Hyphen)
Drei Symbiose-Typen, drei Orte – deshalb gilt: Mykorrhiza passend zur Pflanze kaufen, nicht nach dem größten Artenmix. Schema, nicht maßstäblich.

Living Soil – wenn das Substrat zum System wird

Living Soil verfolgt einen anderen Ansatz als klassische Flüssigdüngung. Hier soll ein möglichst stabiles Bodenökosystem entstehen. Das Substrat enthält beispielsweise organische Substanz, Kompost, Wurmhumus, Mineralien, Mikroorganismen, Pilze und langsam verfügbare Nährstoffquellen. Pflanze, Mikroorganismen und organische Nährstoffvorräte bilden gemeinsam ein möglichst selbstregulierendes System.

Das kann hervorragend funktionieren. Es bedeutet aber auch: Ein großer Teil der Nährstoffstrategie steckt schon im Boden, bevor du überhaupt zu gießen anfängst.

Und was ist Super Soil?

Die Begriffe Living Soil und Super Soil werden häufig durcheinandergeworfen. Sie überschneiden sich, sind aber nicht dasselbe. Super Soil bezeichnet meist eine stark vorgedüngte bzw. „aufgeladene" organische Erdmischung, die einen großen Teil der benötigten Nährstoffe schon enthält. Living Soil beschreibt eher das biologische Konzept: einen lebenden, mikrobiell aktiven Boden mit einem funktionierenden Soil-Food-Web.

Ein Super Soil kann Living Soil sein. Ein Living Soil muss aber kein stark vorgedüngter Super Soil sein.

Warum BloomCraft einen anderen Ansatz verfolgt

Wir lieben lebendige Böden. Trotzdem haben wir uns bei BloomCraft bewusst dafür entschieden, unsere organische Ernährung steuerbar zu machen. Bei einem stark vorgedüngten Super Soil steckt ein großer Teil des später benötigten Nährstoffangebots schon im Substrat. Bei unserem System können wir dagegen gezielt auf die jeweilige Entwicklungsphase reagieren: Wurzelphase, vegetatives Wachstum, Blütenbildung, Reifephase. Die Nährstoffversorgung lässt sich dadurch zeitlich viel gezielter an den aktuellen Bedarf der Pflanze anpassen.

Das heißt nicht, dass Living Soil schlechter ist. Es sind zwei unterschiedliche Philosophien. Living Soil baut ein weitgehend selbstregulierendes Ökosystem auf. BloomCraft verbindet aktive Bodenbiologie mit gezielt steuerbarer organischer Ernährung.

Bacillus subtilis auf Blatt und Wurzel

Bestimmte Stämme von Bacillus subtilis sind auch deshalb spannend, weil ihre Wirkung nicht auf den Boden beschränkt bleibt. Bacillus-Arten werden intensiv als biologische Antagonisten untersucht. Je nach Stamm können sie Pflanzenoberflächen oder den Wurzelraum besiedeln und dort mit anderen Mikroorganismen um Platz und Nährstoffe konkurrieren. Darüber hinaus können bestimmte Stämme antimikrobielle Metabolite produzieren und pflanzliche Abwehrreaktionen anregen.

Vereinfacht gesagt: Ein günstiges Mikrobiom kann potenziellen Krankheitserregern das Leben schwerer machen. Von einer garantierten „Schutzbarriere" solltest du wissenschaftlich trotzdem nicht sprechen – die Wirkung hängt stark vom Stamm, der Pflanze und der Umwelt ab. Bacillus-Arten wirken unter anderem über Konkurrenz, Antibiose und die sogenannte induzierte systemische Resistenz (ISR).

Komposttee & mikrobielle Blattbehandlung

Im biologischen Anbau werden auch Komposttees und definierte mikrobielle Präparate eingesetzt, um Pflanzen und ihre unmittelbare mikrobielle Umgebung zu beeinflussen. Wir bevorzugen dabei einen kontrollierten Ansatz: Ein definierter, geprüfter Mikroorganismen-Stamm lässt sich besser einschätzen als eine unbekannte mikrobielle Mischung.

Wer Mikroorganismen auf Pflanzen einsetzen möchte, sollte außerdem immer auf eindeutige Stammidentität, Produktqualität, hygienische Herstellung, vorgesehene Anwendung, Kulturverträglichkeit und die rechtliche Zulässigkeit des jeweiligen Präparates achten.

Wichtig: Sobald ein Produkt mit der Bekämpfung oder Vorbeugung konkreter Pflanzenkrankheiten beworben oder entsprechend eingesetzt wird, kann das pflanzenschutzrechtlich relevant werden. Verwende deshalb nicht einfach irgendein B.-subtilis-Produkt als „Pilzschutz", sondern nur ein für den jeweiligen Zweck rechtlich geeignetes Produkt, und das nach dessen Anwendungsvorgaben.

Das eigentliche Geheimnis liegt in der Rhizosphäre

Rund um die Wurzeln existiert ein komplexes Netzwerk aus Bakterien, Pilzen, Wurzeln, Enzymen, organischen Säuren, Wasser, Mineralien und organischer Substanz. Mykorrhizapilze können zum Beispiel die funktionelle Reichweite des Wurzelsystems erweitern und Mineralnährstoffe an die Pflanze übertragen. Die arbuskuläre Mykorrhiza kommt bei sehr vielen Pflanzen vor, während andere Pflanzengruppen spezialisierte Symbiosen haben. Ericaceae wie Heidelbeeren sind ein gutes Beispiel: Bei ihnen spielt die ericoide Mykorrhiza die zentrale Rolle.

Was solltest du aus diesem Artikel mitnehmen?

Wenn du organisch anbauen willst, denk nicht nur in NPK-Zahlen, sondern in einem System:

Substrat Wurzel Mikroorganismen Nährstoffe Pflanze
  • Eine hochwertige Erde kann ein hervorragendes biologisches Fundament bieten.
  • Coco kann ebenfalls organisch geführt werden, braucht aber eine entsprechend angepasste Kulturführung.
  • Mykorrhiza sollte zur jeweiligen Pflanzenfamilie passen.
  • Mikroorganismen sind ein entscheidender Bestandteil der Umsetzung organischer Nährstoffe.
  • Living Soil und Super Soil sind spannende Systeme – aber nicht die einzige Möglichkeit für biologischen Anbau.

Eine gezielt steuerbare organische Düngung hat dabei einen praktischen Vorteil: Du kannst auf die Pflanze reagieren. Nicht jede Entwicklungsphase braucht dasselbe, und nicht jede Pflanze entwickelt sich gleich.

Genau deshalb wollen wir bei BloomCraft Biologie und Kontrolle miteinander verbinden.

BloomCraft Academy – Wissen statt Werbeversprechen.
Wir wollen dir in der Academy nicht einfach erzählen, welches Produkt du kaufen sollst. Wir wollen erklären, was in deiner Pflanze und in deinem Substrat tatsächlich passiert.
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